„Ich will mich ändern – aber wie, wenn alles um mich noch wie vorher ist?“

Seit langem mache ich mir zum neuen Jahr keine Vorsätze mehr. Ich habe mir vorgenommen, das jeden Tag zu tun. Vorsätze, die mein Leben schöner und angenehmer machen sollen sowie die Absicht, …

… unerwünschtes Verhalten abzulegen.

Manchmal funktioniert es, manchmal nicht so gut.

Ein unerwünschtes Verhalten abzustellen ist nicht so einfach. Tag für Tag wird mir aber deutlicher, was dieses Verhalten mit mir macht (oder sollte es heißen „was ICH mit MIR mache?“) wenn ich das so aufrecht erhalte. Es macht mich unzufrieden, frustriert und ängstlich. So lande ich dann in einer Endlosschleife von negativen Gedanken und Gefühlen, die dann wieder ein unerwünschtes Verhalten auslösen.

Wie komme ich da wieder raus?

Das ist zwar einfach aber nicht leicht weil man sich über lange Zeit dieses Verhalten angeeignet hat. Was man sich aber angewöhnt hat, kann man sich auch abgewöhnen – wenn man das so will.

Die Voraussetzung dafür ist erst einmal die Akzeptanz der Realität, und zwar ohne Bewertung. Das habe ich als Kind nicht gelernt.

Jedes Verhalten hat eine positive Absicht.

Wir haben gelernt, die Realität und die daraus folgende Konsequenz mit einem Etikett „gut“ oder „schlecht“ zu versehen. Allerdings haben wir uns dieses Verhalten nie ohne Grund angeeignet. Wir wollen uns damit vermeintlich etwas Gutes tun. Z.B. eine Person raucht, weil sie mit der Zigarette und dem morgendlichen Kaffee, Entspannung verbindet. Es hat sich ein angenehmes Ritual etabliert. Dass die Zigarette ungesund ist, steht außer Frage aber es geht um das Gefühl in diesem Moment.

Das ist eine komplette Änderung der Perspektive:

Ich bin OK und mein Verhalten hat immer eine positive Absicht.

Ich will mich oder mein Verhalten ändern, weil es mir schadet, aber wie geht das?

Wie soll ich das auch wissen, denn diesen Weg bin ich noch nie gegangen. Ich weiß nur, dass ich mein bisheriges Verhalten so nicht mehr haben möchte.

Jeder hat eine Vorstellung wie das Leben zu laufen hat. Aber was wollen wir wirklich? Welche Ansprüche haben wir? Jagen wir einer Vorstellung Anderer oder unserer Eltern hinterher weil wir denken, dass es so zu sein hat? Denken wir vielleicht, dass unser eigener Weg der falsche ist, weil ihn sonst niemand geht? Woher wollen wir das wissen? Jeder für sich ist einzigartig und dann haben wir doch so viel gemeinsam: nämlich, dass viele die Verbindung zu sich selbst verloren haben. Somit programmieren wir uns selbst mit diesen negativen Gedanken aus Mangel und Fremdbestimmung und sehen die Welt als böse an.

Aus Gedanken entstehen Gefühle, Gefühle führen zum Verhalten.

Die Welt spiegelt unsere Gedanken über sie. Anders gesagt: Wir projizieren unsere Gedanken auf die Welt. Diese Einsicht ist ein riesiger Schritt zum Bewusstsein und versetzt uns in die Lage, unsere Verantwortung zurückzuholen und selbstbestimmter zu leben.

Ich hole mir mein Leben und meine Selbstbestimmung zurück!

Das Prinzip, unsere Gedanken zu ändern funktioniert nicht viel anders als regelmäßig Sport zu treiben. Wenn wir diesen mentalen Muskel nicht regelmäßig betätigen, erschlafft er und wir verfallen in alte Gewohnheiten zurück. Das erfordert Disziplin und Durchhaltevermögen. Das ist aber der einzige Weg, der für mich bisher funktioniert hat.

Die Bereitschaft ist alles was es erst einmal braucht.

Falls Sie mehr darüber erfahren möchten, freue ich mich auf Sie und Ihre Fragen.

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Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

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