Und sie lebten glücklich, bis ans Ende ihrer Tage…

So schön hat die Beziehung angefangen und schon nach ein paar Monaten ist der Alltag drin und der Märchenprinz – oder Prinzessin – wie von Zauberhand verschwunden.

Wie im Märchen. Kennen Sie vielleicht auch aus Ihrem Leben. Falls nicht, brauchen Sie nicht weiterlesen. 😉

Von Meckereien über die offene Zahnpastatube bis zu heftigen Grundsatzdiskussionen sind an der Tagesordnung. „Ich komme überhaupt nicht mehr zurecht mit seiner Art. Er/Sie hat sich so verändert. Was soll ich bloß machen?“ werde ich gefragt, wenn mich Klienten mit diesen Problemen in meiner Praxis aufsuchen.

Der Einfachheit halber nutze ich im folgenden Text „er“ oder „ihn“, bitte austauschen, wie es passt.

„Ich kann doch nichts dafür!“

Manchmal ist die richtige Lösung tatsächlich eine Trennung, allerdings seltener als wir annehmen.

Wenn unser Partner nicht das tut was wir wünschen, kann das ziemlich nervig sein. Sofort ergreift uns das Gefühl, er ist einfach nur nicht der Richtige. Wir verzweifeln und fühlen uns hilflos und ausgeliefert. Es liegt wohl am Partner (oder u.U. auch an Arbeitskollege, Chef, etc..).

„Da kann ich wohl nichts machen.“

„Der Richtige für mich ist ganz sicher irgendwo da draußen und wenn ich ihn gefunden habe, wird ganz bestimmt alles anders und ich werde endlich glücklich!“

Pustekuchen!

Das Leben im Hier und Jetzt genießen!

Das womöglich größte Märchen ist wohl die Annahme, dass uns Dinge oder Begebenheiten außerhalb von uns selbst glücklich oder unglücklich machen können.

Wir trachten nach allem, was uns ein kurzfristiges Glücksgefühl gibt: Shoppen, Fernsehen, Werbung, Urlaub und die

Vorfreude darauf usw. Uns wird in der Werbung vermittelt, dass wir erst dann glücklich werden, wenn dies oder jenes kaufen.

Dieses Gefühl ist zwar erst mal schön, hält aber oft nur für die nächsten 15-20 min an.

Wenn wir uns dessen nicht bewusst werden, schleicht sich ein Suchtverhalten sowie rauchen, Alkoholkonsum, kaufen etc… ganz schnell ein.

Im Grunde hält es uns davon ab, das Hier und Jetzt zu leben und genießen. Viele haben den Kontakt zu unseren tiefsten Wünschen und Bedürfnissen verloren und fühlen sich hilflos und leer.

Der Partner, ohne sich dessen bewusst zu sein, fordert auf, näher hinzuschauen, indem er sich eben NICHT so verhält wie es mir so passen oder gefallen würde. Das wäre ja zu einfach. 😉

„Niemand kann mich verletzen, das ist mein Job'“

… sagt Byron Katie (www.thework.com) dazu. (nobody can hurt me, that’s my job).“
Wir fühlen uns gekränkt durch sein Verhalten, weil einige negative Kindheits-erlebnisse noch nicht abgeheilt sind.

Wenn wir stark und in uns selbst ruhend sind, kann uns nichts verletzen! Aber wer kann das schon von sich sagen?

Viel zu schnell werden deshalb Beziehungen oder Ehen beendet, weil voreilig aufgegeben wird.

Wichtig: Nicht die Rede ist hier von Beziehungen, in denen emotionaler Missbrauch oder Gewalt stattfindet. Es gibt absolut keine Toleranz für Gewalt. In dem Fall ist eine Trennung unumgänglich.

Die Partnerschaft bietet viel Potential, über sich und über das Leben zu lernen. Fragen wie: „Gibt es etwas was ich mache, dass die Beziehung nicht zu funktionieren scheint? Was kann ich selbst tun, dass nicht nur ich, sondern auch mein Partner glücklich und zufrieden ist?“ stehen oben auf der Liste.

Wo übernehme ich keine Verantwortung für mich und mein Leben oder treffe keine Entscheidungen, und erwarte, dass mein Partner das für mich tut? Bin ich geblieben als ich hätte gehen sollen? Bin ich lieber gegangen, als ein klärendes ehrliches Gespräch zu führen? Höre ich zu sehr auf andere Menschen, die sowieso nicht wissen können, was das Beste für mich ist?

Die Vergangenheit ist wie sie ist, sie lässt sich nicht ändern. Die jetzige Situation lässt sich nur bedingt ändern.

Entscheidend ist: wie betrachte ich sie und was denke ich darüber?

Kein Schönreden, sondern sie so zu benennen wie es ist und unsere Gefühle dazu wahrzunehmen. Wir übernehmen Verantwortung und stehen zu den Fehlern, die wir gemacht haben. Wir lernen daraus, damit wir sie nicht mehr machen müssen.

Die Lösung ist ganz nah!

Wie finden wir aber diese Antworten? Diese sind bereits in uns und werden sich offenbaren, wenn wir wirklich hinhören, hinsehen und uns nicht auf unwichtige Dinge im Außen verlassen. Wenn wir bereit sind, uns dafür zu öffnen, wird sich alles zeigen, was wir brauchen, und zwar zum richtigen Zeitpunkt.

Die gute Nachricht: Wir müssen nicht mal wissen, wie das geht.

Das können wir auch gar nicht wissen.

Die Bereitschaft, unsere bewusste Entscheidung reicht völlig aus.

Das was sich zeigt kann alles Mögliche sein: ein „zufälliges“ Gespräch mit der Nachbarin, eine Buchpassage, eine rührende Szene aus einem Film, etc.

Das allein gibt uns die Sicherheit und Zuversicht, die wir brauchen!

Nutzen Sie das kostenlose Beratungsgespräch (15 min.) und wir reden darüber, wie ich Ihnen helfen kann.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

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